Samstag, 18 August 2018
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Wie mit der Trauer um verstorbenen Hund umgehen

Der Hund gilt als treuer Begleiter, ist aber für viele Menschen mehr als nur ein Begleiter. Ein Hund ist der beste Freund des Menschen, ein Spielkamerad für Kinder und ein Trostspender für ältere Menschen. Der Hund ist ein Familienmitglied, und wenn ein Mitglied der Familie stirbt, entsteht Trauer. Doch wie kann der Verlust eines Hundes überwunden werden?

Trauer zulassen - ein ganz wichtiger Aspekt

Der Tod eines geliebten Haustieres schmerzt. Doch ein Hund ist mehr als ein Haustier. Ein Hund begleitet den Menschen Tag für Tag, Jahr für Jahr durch alle Lebenslagen. Ein Hund ist ein Spielkamerad und ein guter Zuhörer und ein Freund. Und wenn ein Freund stirbt, entsteht eine große Lücke, die wir versuchen auszufüllen. Ein ganz wichtiger Aspekt ist hier das Zulassen der Trauer. Nachstehend einige Tipps, die hilfreich sein können.

  • Trauer nicht verdrängen, denn Verdrängung kann krankmachen
  • Trauer annehmen und seinen Gefühlen freien Lauf lassen
  • Austausch mit Gleichgesinnten, denn geteiltes Leid ist halbes Leid
  • Im Internet nach Foren suchen, um sich auszutauschen
  • ein Fotoalbum erstellen, um sich immer mal wieder die schönsten Fotos anzuschauen
  • ein Tagebuch führen, um jeden Augenblick der Trauer festzuhalten
  • Bücher, die sich mit der Trauer eines Tieres befassen, können hilfreich sein.

Solch ein Buch ist zum Beispiel das Taschenbuch mit dem Titel "Der Verlust eines Hundes - und wie wir ihn überwinden". Dieses Buch ist für alle Hundebesitzer eine echte Hilfe. Hier wird beschrieben, dass wir mit unseren Gedanken und Gefühlen nicht alleine sind. Ein hervorragendes Buch, für alle, die um ihren lieben Vierbeiner trauern. Oder das Erinnerungsbuch "Mehr als nur ein Hund" als gebundene Ausgabe. In diesem Buch gibt es einen Raum für persönliche Eintragungen, es hilft den Tod des geliebten Hundes zu verarbeiten.

Was passiert denn nach dem Tod des Hundes?

Sicherlich haben Sie vor dem Tod des Hundes schon mal über den Tod nachgedacht. Vor allem, wenn der Hund schon älter ist und irgendwann sterben wird. Solche Gedanken sind äußerst wichtig, damit schon im Vorfeld überlegt werden kann, was mit dem Hund, nach seinem Tod, passieren soll. Unangemessen ist es, den Hund beim Tierarzt zu lassen. Es gibt sicherlich würdevollere Alternativen, als die Tierkörperbeseitigungsanlage. Wer ein eigenes Grundstück besitzt, kann den geliebten Vierbeiner direkt in seiner näheren Umgebung beisetzen. Zu beachten ist hier jedoch, dass dies nur erlaubt ist, wenn in der Nähe kein Wasserschutzgebiet liegt.

Die Grabstelle muss zudem 50 cm unter dem Erdboden liegen. Eine weitere Alternative ist ein zugelassener Tierfriedhof. Dort kann der Hund in einem Tiersarg beerdigt werden oder Sie lassen ihn einäschern und nehmen die Asche in einer Urne mit nach Hause. In vielen größeren Städten sind Tierbestatter zu finden, die den verstorbenen Hund abholen und sich dann um die würdevolle Bestattung kümmern. Wer seinen Hund einäschern lassen will sollte beachten, dass es hier zwei Varianten gibt, die Einzel- und Gemeinschaftskremierung. Die Einzelkremierung ist natürlicherweise etwas teurer, zudem richten sich die Kosten für eine Einäscherung auch nach dem Gewicht des Hundes.

Trauer um einen Hund ernst nehmen

Lassen Sie sich auf keinen Fall von irgendwelchen Menschen in Ihrer Trauer beeinflussen. Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten des Internets und tauschen sich mit Gleichgesinnten aus. Sehr hilfreich bei der Trauerbewältigung ist das Taschenbuch "Abschied für länger". Dieses Buch ist nicht nur sehr schön zu lesen, es spendet auch Trost.

Fazit

Die Trauer um einen Hund ist nicht mit der eines Menschen vergleichbar. Doch ein Hund ist ein Lebewesen, gehört zur Familie und hat als Familienangehöriger das Recht, würdevoll bestattet zu werden. Das sollten Sie niemals vergessen.

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